Vorteile, warum die Natur in unser Leben integrieren sollten

„Wer die Natur als göttliches Organ leugnet, der leugnet jegliche Offenbarung“

~ Johann Wolfgang von Goethe

 

 

Ying und Yang. Das Symbol, in welches die daoistischen Chinesen alles hineingebackt haben. Alles befindet sich in einem Zyklus und ohne das eine, kann das andere auch nicht existieren. Beide Seiten bedingen sich gegenseitig.

Auch in der Natur finden wir immer wiederkehrende Zyklen:

🐨 Tag und Nacht

🐨 Die Jahreszeiten

🐨 Mondzyklen und Mondphasen

🐨 Wachstum und Zersetzung

Jedes Lebewesen ist diesen Zyklen untergeordnet oder ist an diesen beteiligt, wie beim letzten Punkt.

Stichwort: Kompostierung.

Auch der Mensch lebt in diesen Zyklen, auch wenn die moderne Gesellschaft von heute oftmals andere Ansichten und Praktiken hat, wie Schichtarbeit. Jedoch steht es außer Frage, dass der Mensch ein Wesen der Natur ist und ein Teil des Ökosystems.

Die Evolution der Menschheit ist auf die natürliche Umwelt ausgelegt und unsere Körper demzufolge auch. Daher ist es wichtig in Einklang mit der Natur zu leben, um gesund, fit und energiereich zu sein.

Wir sollten viel öfter zurück in die Natur gehen und in einem Spaziergang im Wald unsere Seele baumeln lassen und alle Sorgen sowie Ängste beiseitelassen. Der Moment sollte im Mittelpunkt stehen.

Im Folgenden möchte ich vier Punkte anführen, warum ich gerne in den Wald gehe und als Inspiration dienen, dass du auch mehr in freie kommst.

 

1. Die Ruhe

 

Baustellen, Musik, Autoverkehr oder der Rasenmäher von nebenan. Lärm ist ein wesentlicher Faktor, der unser Befinden stark beeinflussen kann. Dieser hindert uns daran bewusst abzuschalten und zu entspannen. Das ist in einer Stadt schwer zu vermeiden. Dafür bin ich sehr dankbar auf dem Land zu leben.

Jedenfalls im Wald hört man lediglich das Vogelgezwitscher und den sachten Wind, welche durch die Baumkronen weht. Ab und an hört man das Galoppieren des aufgeschreckten Rehs. Diese Ruhe ist einfach angenehm. Vor allem das Gesänge der Vögel, lässt mir ein Freuden im meinen Gesicht erstrahlen.

Man kann sich wieder besinnen und erkennt, die wesentlichen Dinge im Leben.

Das alles, ohne dafür viel Geld ausgeben zu müssen.

 

2. Reizüberflutung

 

 

Nicht nur die Ruhe im Wald und in der Natur ist ein Anhaltspunkt für die natürliche Lebensweise, in der der Mensch leben sollte.

In Städten nehmen die verschiedenen Sinneseindrücke überhand und unser Körper befindet sich unterbewusst in einer dauerhaften Stresssituation. Neben dem Lärm, stellt die Luft- und Lichtverschmutzung sowie das hektische Umfeld der Menschen eine Belastung für den Körper dar.

Neben dem Feinstaub und Stickoxiden von dem Verkehrsmittel, stellen auch die chemischen Düfte wie Deos, Parfüms und Lufterfrischer sowie die unreine Luft von Klimaanlagen eine Herausforderung für den Körper dar. Frische und reine Luft ist ein wesentlicher Bestandteil für die Entgiftung und energetisierte des Organismus. Wir betreiben durch jeden Atemzug Zellatmung. Ohne Sauerstoff können unsere Zellen, in den Mitochondrien, den Kraftwerke der Zellen, keine Energie – ATP – herstellen. Stickige Räume, viele Menschen und künstliche Düfte, hemmen dadurch den Reinigungsprozess und man fühlt sich schlapp.

Das Argument mit der unreinen Luft, mag für den ein oder anderen noch nachvollziehbar sein. Allerdings blenden viele die Lichtverschmutzung und die dadurch entstehende Reizüberflutung der Augen aus. Das Blaulicht der Notfahrzeuge, die verschiedenen Blinklichter und auffallenden Werbereklamen führen auch dazu, dass unsere Aufmerksamkeit, immer auf ein anderes Objekt gerichtet wird und uns von unserem Vorhaben ablenken lassen.

Zurück im Büro oder dem getrauten Heim angekommen, schauen wir rasch auf unser Smartphone, um die neuesten Nachrichten zu checken oder wenn es schon Feierabend ist, dann „entspannen“ die meisten vor dem Fernseher oder dem Rechner und gewähren ihren Sinnesnerv, sodann keine Auszeit. Ich denke jeder kennt das Gefühl bzw. wie energieraubend das Starren in die Flimmerkiste ist, nach einigen Stunden.

Jedoch, wenn kein geeigneter Blaulichtfilter verwendet wird, so kann das auch zu Schlafstörungen führen, da die Nervenzellen im Auge, auf die das Blaulicht reagieren und das Gehirn diese Impulse als Tageslicht interpretieren. Deshalb wird die Ausschüttung des Schlafhormones Melatonin aus der Zirbeldrüse gehemmt. Melatonin ist ein starkes Antioxidans und sorgt für einen erholsamen und gesunden tiefen Schlaf. Dieses Hormon wird aufgrund des Circadianen Zyklus am Abend ausgeschüttet bzw. von Glückshormon und Gegenspieler Serotonin synthetisiert.

Schlaf ist das Lebenselixier des Menschen. Er erholt sich und tankt neue Energie für den nächsten Tag. Auch wenn das Gehirn während des Schlafs noch sehr aktiv ist, so ist es notwendig, dass wir nichts mehr bewusst wahrnehmen, damit unsere Gehirn das Erlebte verarbeiten kann. Das ist zu vergleichen wie ein Filter. Überflüssiges und unwichtiges wird entfernt und die wichtigen und relevanten Strukturen werden in der Großhirnrinde verankert.

Auch wenn der letzte Punkt etwas „esoterisch“ wirkt, aber die Einstellung und Ausstrahlung der Menschen , haben ebenso einen Einfluss auf das Wohlbefinden.

Die Menschen hetzen von einem Termin zum Nächsten. Sie üben sich in Multitasking und verrichten ihre Aufgaben nicht mehr mit 100%igen Einsatz. So wird schnell einmal das Mittagessen zum Gang zur nächsten Tankstelle um die Ecke und in wenigen Bissen wird das Essen heruntergeschlungen, während man zum nächsten Meeting eilt. Diese Hektik und der Stress wird mit in das Treffen eingebracht und schlägt sich natürlich auf die anderen Teilnehmer nieder und die negative Energie verbreitet sich wie eine Kettenreaktion. Diese negative Energie kann auch bis ins getraute Heim mitgebracht werden.

 

3. Hochfrequente Strahlung

 

 

Besonders beeindruckend ist die Fähigkeit unserer hölzernen Freunde, hochfrequente Strahlung abzuschirmen. Diese Fähigkeit wird besonders der Zirbe zu gesprochen.

Das Problem der hochfrequenten Strahlung ist, dass unsere Körper eine Stromstärke von 0,4 Pico Ampere aufweisen, während eine Schnurloses DECT Telefon eine Stromstärke  von 0,2 Ampere aufweist. Das ist 50 Milliardenmal stärker. Jedoch ist es so, dass unsere Körper in einer Sekunde 1 Billionen elektrische Impulse durchführen. Mit Hilfe der Biophotonen, die unteranderem in unserer DNA der Zellen aufbewahrt wird, kommunizieren und verrichten unsere Zellen den Stoffwechsel. Diese Felder können zu Irritationen und unsere Zellen spielen verrückt. Wie eine panische Menschenmenge, die nicht weiß, was momentan vor sich geht. Chronische Krankheiten und auch Krebs können die Folge sein1.

Wer der Meinung ist, dass ich übertreibe, den lege ich nahe das Kresse Experiment sich näher anzuschauen2.

 

4. Lernen

 

 

Alle Erfindungen des Menschen stammen durch Beobachtungen aus der Natur. Dieser Vorgang der Adaption wird auch Bionik genannt. Leonardo Da Vinci hat seine Fluggerätschaften gebaut, nachdem er lange Zeit, Vögel und ihre Fähigkeit des Fliegens beobachtet hat. Selbst heute werden Massivholzhäuser nach dem Vorbild der Bäume errichtet. Ein gewaltiger Baum wie die Lärche ist tief im Wurzel verankert, um bei dessen Größe nicht vom Wind umgestoßen zu werden. Selbst Bäume an Klippen oder Abhänge, passen sich den Umweltsituationen an, um nicht entwurzelt zu werden. Diese Statik wird bei dieser Konstruktion angewendet. Zudem wird das Holz zu dem Zeitpunkt im Winter bei abnehmenden Mond geerntet, sodass es Resistenter gegen natürlichen Schädlingen, Feuer und Feuchtigkeit ist.

Auch als Gärtner und Selbstversorger kann man einiges von der Natur lernen. Jedes Lebewesen hat dort eine Funktion und ist kein Schädling. Schnecken- oder Ameisenbefall sind eine Ursache dafür, dass der Mensch den natürlichen Kreislauf der Natur durchbrochen hat. Daher versucht die Mutter, diese wieder zu regulieren.

Der Schneckenschleim ist ein hervorragender Nährboden zur Bildung von Humus. Außerdem vergehen sich die Schnecken in der Regel an Pflanzen, die schwach sind und auf schlechten Böden gedeihen. Das ist ein natürlicher Stärkungsprozess der Natur. Ausmisten und den Boden anreichern.

Das „Gut oder Böse“ ist lediglich ein Gedankenkonstrukt des Menschen, welches zu überwinden gilt.

Auch ist der Waldboden immer mit Ästen, Laub oder anderen Pflanzenreste bedeckt, um den natürlichen Kreislauf der Verrottung aufrecht zu erhalten, sodass neuer Nährboden für neues Leben zu Verfügung steht. Durch diesen Prozess und den entsprechenden Mikroorganismen, Regenwürmer und Pilze entsteht so Humus. Daher ist es wichtig, immer eine Mulchschicht auf der Erde zu haben sowie die entsprechenden Mikroorganismen, um gute Erde zu produzieren und die Böden vor Auswaschung und Erosion zu schützen.

Das waren nur einige Beispiele, von denen wir von Mutter Natur lernen können. Wir sollten sie wieder in unsere Leben integrieren und die Wertschätzung entgegenbringen, die sie verdient. Schließlich ist sie der Nährboden oder der Grundstein unsere Existenz.

Ein tropischer Wasserfall
Bildverweis unter Punkt 3
Vielen Dank für das Teilen 🙂

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