Die KOMPOSTIERUNG

Frische Erde aus Kompost
© Pixabay

Ein spannendes Themngebiet und eine Wissenschaft für sich. Die Kompostierung und der erfolgreiche Weg zum Humus. In meinem letzten Blogartikel, habe ich über die Wichtigkeit von Humus philosophiert. Den Artikel findest du hier.

Eine Methode zur Herstellung von Humus ist die Kompostierung. Ich persöhnlich bin auch der Meinung, dass jeder Haushalt seine Küchenabfälle kompostieren sollte. Es spielt keine Rolle, ob ich keinen Garten habe. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten, die sich an die Lebensweise in der Stadt angepasst haben.

Zum Beispiel eine Wurmkiste oder ein Bokashi-Eimer.

Bei Interesse findest du beide Produkte hier.

 

Nach dieser etwas längeren Einleitung, kommen wir nun zum wesentlichen Teil. Ich möchte dir ein versuchen, die Kompostierung im eigenen Garten zu erklären. 

1. Definition​

Die Kompostierung ist ein Teil des Nährstoffkreislaufes bei dem organisches Material unter aeroben Verhältnissen von den verschiedenen Bodenlebewesen, wie Pilze, Regenwürmer und Mikroorganismen, langsam zersetzt werden.

Kompost ist lateinische und steht für Compositum. Das bedeutet “zusammengestelltes”. Der Kompost ist ein hervorragender organischer Dünger, der auch den Boden wieder rekultiviert. Das sorgt wieder für Leben.

2. Kompostmaterial

Nun stellt sich die Frage, welche Materialien für den Kompost verwendet werden können. Grundsätzlich kann sämtlicher organischer Abfall aus dem Garten und der Küche verwendet werden. Darunter zählen zum Beispiel:

🐨 Obst- und Gemüsereste

🐨 Grass- und Baumschnitt

🐨 Laub

🐨 schwarzbedrucktes Papier und Kartoon

Also so ziemlich alles, was nicht chemisch verarbeitet oder belastet wurde.

Bei Süd- und Zitrusfrüchten sollte man Acht geben. Diese werden chemisch besprüht, damit diese die lange Reise von südlichen Ländern, schön und unbeschadet erreichen. Sie sollen nicht zu schnell reifen. Der Konsument achtet schließlich oft nur auf äußere Details. Außer es handelt sich um Flugware 😊

Jedenfalls kann man zum Beispiel Bananenschale klein schneiden, sie in einem Behälter geben und in Wasser für 24 Stunden ziehen lassen. Durch diese Fermentation kann der Dünger für Zimmerpflanzen wie die Aloe Vera verwendet werden.

3. Schichtungshinweise

Kommen wir nun zu Schichtung.

Am besten die Materialien zerkleinert werden. Entweder mit einem Gartenhäcksler oder man legt selbst die eigene Muskelkraft an. Dadurch wird der Roteprozess beschleunigt.

Auch die Eigenschaften der Materialien sollten mitberücksichtigt werden. Zum Beispiel:

🐨 Erdigem mit Reinem

🐨 Grobes mit feinem

🐨 Sperriges mit Dichtem

🐨 Trockenes mit Feuchtem

Neben diesen Empfehlungen, sollte auch das Kohlenstoff- und Stickstoffverhältnis berücksichtigt werden. Dieses Verhältnis ist 20:1. Zwanzig Teile Stickstoff und ein Teil Kohlenstoff.

Kohlenstoff wird langsam zersetzt und gibt den Humus später die wichtige krümelige Struktur. Die Cellulose und das Lignin befinden sich in einem hohen Anteil bei hölzerne Abfälle wie Stroh, Holzchips, Karton. Der Regel:

 

Je trockener, desto mehr Kohlenstoff.

 

Der Stickstoff ist die Energiequelle der Mikroben und Regenwürmer. Diese Kraft benötigen sie für die Zersetzung. Fehlt diese Komponente, so wird der Roteprozess nur unvollständig durchgeführt und die Kompostierung braucht länger.

Frischer Grasschnitt, Küchenabfälle und Wildkräuter können hier angeführt werden.

Immer zwei Materialien sollten miteinander kombiniert werden. Von jedem Material ca. 20 cm. Anschließend können Pflanzenkohle, Urgesteinsmehl, fertiger Kompost oder Humus folgen. Diese Schicht sollte ca. 2 bis 3 cm betragen. Auch Effektive Mikroorganismen können beigegeben werden.

Hat man eine hohe von ca. einem Meter erreicht, so kann der Kompost mit Stroh oder alten Gartenerde abgedeckt werden. Am besten vom eigenen Garten. Nun fehlt die Aktivierung des Komposthaufens.

Am besten man stellt sich seine eigene Brennneseljauche her oder man bezieht ein Beimpfungspräparat. Ich habe zum Beispiel das Hufofix von der Abtei Fulda verwendet.

Man bohrt mit einem Pfahl, mehrere Löcher in die Miete und kippt das Präparat in diese Löcher. Schon ist der Kompost für die Zersetzung aktiviert.

4. Weitere Hinweise

Sonst gibt es nicht viel zu beachten bei der Kompostierung.

Folgende Hinweise, kann ich noch geben:

 

4.1 Feuchtigkeit

Es ist wichtig, dass der Haufen stehts feucht gehalten wird, um Fäulnissprozess zu entgehen. Ist der Kompost zu trocken stockt die Rotte. Allerdings sollte der Kompost nicht zu feucht sein. Sonst ersticken die kleinen Lebewesen.

 

4.2 Temperatur

Der Kompost sollte am Anfang eine Hitze von min. 60 Grad erreichen, damit Samen von Beikräuter nicht mehr keimen können. Allerdings sollte die Rotte eine Temperatur von 75 Grad nicht übersteigen. Ab diesem Zeitpunkt beginnt die Denaturierung der DNA.

 

Kurz: Das Leben stirbt.

 

4.3 Ort

Für die Rotte solle ein windgeschützter und halbschattiger Ort gewählt werden. Am besten unter einem großen Baum. Das verhindert zum Beispiel Temperaturschwankungen und die Feuchtigkeit bleibt länger erhalten. Somit muss weniger nachgegossen werden.

 

4.4 Sonstige Hinweise

Einige Tipps kann ich von meinen eigenen Erfahrungen euch geben.

Wenn Grassschnitt verwendet wird, dann sollte dieser für einen Tag in der Sonne trocken liegen. Frischer Grassschnitt neigt zur schnellen Schimmelbildung und wenn dieser zu dick geschichtet wird, dann erwärmt er auch stark den Kompost.

Blattwerk, ganz speziell die Eiche sollte separat kompostiert werden. Die großen Blätter neigen zum verklumpen und speichern die Feuchtigkeit sehr stark. Das kann auch wieder zur Fäulnis führen. Außerdem sorgt Eichenlaub für einen negativen PH-Wert. Diese Erde eignet sich hervorragend für Moorpflanzen wie der Heidelbeere.

Einen hervorragender Nährhumus entsteht durch Brennnessel. Ein reiner Brennesselkompost steht auch schon auf meine To-Do-Liste 😊

Der Kompost sollte für eine gute Qualität aus vielen Materialen bestehen. Wahlweise vom Wald, um Pilzmyzille für die Zersetzung mit einzubringen. Zusätzlich sollte er für mindestens ein Jahr vor sich hin Rotten, bevor er eingearbeitet wird.

Abschließend kann man am Geruch eines Kompostes feststellen, ob dieser gelungen ist. Unsere Meile, hat dieses Jahr im Frühjahr nicht gut gerochen. Er sollte neutral oder wie Wald erde riechen. 

5. Fazit

Die Kompostierung ist ein wunderbarer Vorgang und sehr interessant. Es ist einfach eine Wissenschaft für sich. Auch habe ich ein Video erstellt, in dem ich nochmal das Thema hier aufgreife:

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Alternativ kannst du auch diesen Link benutzen, der dich direkt zum Video auf die Website des Videoanbieters bringt: https://youtu.be/N8Ne-q9Oin8

Sonst kann ich die noch folgende Lektüren auf meiner Seite empfehlen, warum du anfangen solltest zu kompostieren. Damit helfen wir der Umwelt nachhaltig. Für die kommende Generation.

 

In diesem Sinne, wünsche ich dir schöne sonnige Tage und beginne deine eigenen Kompostversuche. Experimentiere ein bisschen und lass mich doch von deinen Erfahrungen wissen. Ich freue mich darauf.

 

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Liebe Grüße Christian.

 

Vielen Dank für das Teilen 🙂

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